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Wir investieren viel Zeit und Geld, damit Sie in das Richtige investieren

  Entscheidend ist der Anfang. Wie im Leben ist dieser Grundsatz auch in unserem Geschäft von zentraler
Wichtigkeit. Jede falsche Ueberlegung, jede Unterlassung, jede Fehleinschätzung rächt sich später tausendfach und verursacht überproportional grossen Aufwand, Aerger und Kosten. Wenn die Grundlagen eines Projekts nicht stimmen und nicht umfassend durchdacht sind, ist jede darauf aufbauende Massnahme Makulatur und ohne Aussicht auf Erfolg. In der allerersten Phase des Projektes in der die massgebende Stossrichtung festgelegt wird, müssen wir geistesgegenwärtig sämtliche Anforderungen und peripheren Faktoren detailliert analysieren, Varianten gegeneinander abwägen und gewichten, Prioritäten setzen, Machbarkeiten abschätzen, Kosten- und Nutzen beurteilen, uns immer wieder aufs neue hinterfragen und möglicherweise schweren Herzens wieder alles verwerfen, um wieder ganz von vorne zu beginnen.

Völlig unabhängig von unseren Projekten, in denen wir als ganzheitlicher System-Integrations Dienstleister tätig sind, bieten wir Ihnen auch die reine medientechnische Fachplanungs-Dienstleistung an. Bauherren aus der Industrie und dem öffentlichen Sektor wünschen sich, und sind auch teils aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen auch dazu gezwungen, einen unabhängigen Fachplaner einzusetzen, Planung und Ausführung dürfen in solchen Projekten aus wettbewerbstechnischen Gründen nicht vermischt werden.

Und ein ganz entscheidender Unterschied zu unseren Mitbewerbern muss an dieser Stelle noch unterstrichen werden: Wir behalten die alleinige Systemverantwortung; wir stehen dafür ein, dass unsere Systeme auch tadellos funktionieren werden. Wir treten diesen ganz entscheidenden Aspekt der Planungsleistung nicht einfach in einer kleingedruckten Klausel des Werkvertrags an den ausführenden Unternehmer ab, denn dieser weiss oftmals gar nicht, was er da unterschreibt und auf was für Risiken und daraus folgende Konsequenzen er sich tatsächlich einlässt.

Die Planung von modernen Versammlungsräumen verlangt nicht nur breites Wissen im
eigentlichen audiovisuellen Bereich sondern auch in Neben-gewerken wie Akustik, Lüftung, Elektro, Beleuchtung, Möblierung, IT und Event-management. Auch wenn diese Nebengewerke nicht direkt durch uns ausgeschrieben sondern
üblicherweise durch eigene Fachplaner oder den Architekten selbst bearbeitet werden, werden unsere präzisen Angaben und detailierten Vorgaben von diesen äusserst geschätzt und sind Voraussetzung für das einwandfreie Zusammenspiel sämtlicher technischen Anlagen.

Die Planungsabteilung der RGBP sollte frühzeitig, im Idealfall schon vor dem Architektur-wettbewerb, beigezogen werden. Erste Tätigkeit ist die Ergründung der Bauherren- und Nutzer-Bedürfnisse. Deren saubere Erfassung dient als Grundlage für erste Raumgrössen und Lage- Bestimmungen, die grundlegenden Einfluss auf das Bauvorhaben ausüben können.

Unsere Planungsdienstleistung besteht aus den Phasen Projektierung, Ausschreibung, Ausführung und Abschluss, welche mit den gleichnamigen Phasen der Architekten und übrigen Planer parallellaufen. In Einzelfällen verlangt die Besonderheit eines Projektes eine vorausgehende Machbarkeitsstudie, in der
Projektideen eines Kunden oder Architekten detailliert auf ihre Realisierbarkeit hin untersucht werden.

Die Phase "Projektierung"
(Vorprojekt, Bauprojekt) beginnt mit der Ergründung bzw. der Verifizierung der Bedürfnisse der späteren Nutzer. Gleichzeitig klären wir die baubedingten Möglichkeiten und voraussichtlichen Limiten mit den Architekten und beteiligten Fachplanern der übrigen Gewerke. Als Abschluss des Vorprojektes präsentieren wir dem Kunden unseren Bericht über die empfohlene audiovisuelle Ausstattung mit zugehörigem Budget. Genehmigt der Kunde die
präsentierte Lösung und das Budget, verfeinern wir das audiovisuelle Konzept und die Kostenangaben und koordinieren mit den anderen Fachplanern und den Architekten die Auslegung von Bauakustik, Beleuchtung, Elektroversorgung, Lüftung und Möblierung. Für den Projekterfolg ist die gute, iterative Zusammenarbeit zwischen den Planern der verschiedenen Fachgebiete essentiell, und wir nehmen uns Zeit, viel Zeit, für diesen oft vernachlässigten
Teil der Planung.

In der Phase "Ausschreibung"
(Ausschreibung, Offertvergleich, Vergabeantrag) - erstellen wir ausführungsreife Detail-unterlagen und präzise Leistungsverzeichnisse und laden den mit dem Auftraggeber abgesprochenen Offertstellerkreis zur Abgabe von Angeboten ein. Die eingegangenen Offerten werden fachlich und rechnerisch überprüft und mit nachvollziehbarer Vergleichskostendarstellung und Vergabeempfehlung an den Auftraggeber weitergeleitet.

Hat sich der Kunde für einen Unternehmer entschieden, beginnt die Phase "Ausführung" (Ausführungsprojekt, Ausführung, Inbetriebnahme und Abschluss). Während dieser Phase arbeiten wir eng mit dem Unternehmer zusammen und besuchen ihn während des Anlagenbaus häufig in seinen Werkstätten. Gleichzeitig prüfen wir regelmässig den Fortschritt auf der Baustelle und dass die nötigen baulichen Vorkehrungen für die spätere Einbringung der audiovisuellen Anlagen termingerecht und gemäss Abmachungen fertiggestellt werden. Die Anlagen werden von uns in den Werkstätten des Unternehmers detailliert und protokolliert geprüft und eingemessen. Erst wenn die vollständige Anlage von uns als mängelfrei abgenommen ist, lassen wir deren Transport auf die Baustelle zu.

In der Phase "Abschluss" nehmen wir die Anlagen auf dem Bau ab, sobald der Unternehmer fertig installiert hat. Die gesamte Überprüfung der Mängelbehebung, Inbetriebsetzung und Einmessung der Anlagen erfolgt anschliessend durch uns. Auch die Instruktionen der Nutzer an den Anlagen sowie das Erstellen der Anlagen-Dokumentation in gedruckter und elektronischer Form wird durch uns erledigt. Bei Bedarf begleiten wir den Nutzer bzw. seine Fachdienste durch die ersten Anlässe, und falls kundenseitig gewünscht, unterstützen wir ihn auch weiterhin mit Dienstleistungen rund um den Bereich der Anlassbetreuung. Wir bleiben auch nach Abschluss des Projektes für den Kunden der alleinige Ansprechpartner.
Wir unterstützen den bauseitigen Akustiker und versuchen die Bereiche Bauakustik und Elektro-Akustik optimal zu fusionieren. Mittels aufwendigen Simulations- und Auralisations-Werkzeugen können wir präzise Voraussagen treffen, wie welches Beschallungskonzept im Raum funktionieren wird. Dies ermöglicht uns, dem Bauakustiker exakte Anforderungen zu geben, die ihm wiederum erlauben, den Architekten bezüglich geeigneter Materialien, Plazierung und Ausführungsmöglichkeiten derselben zu beraten. Die künftige Sprachverständlichkeit und Homogenität der Beschallung wird von uns im voraus berechnet, dargestellt und sogar als Simulation hörbar gemacht. Wir verfügen über die nötigen Ausstattungen und vor allem das Fachwissen, die leistungsfähigen Auralisations-Werkzeuge fachgerecht, praxinah und übergreifend einzusetzen.
Wir erstellen detaillierte Blockschemas, die jede einzelne Verbindung von Gerät zu Gerät, zu den Bodendosen und Anschluss-stellen sowie die Verbindungen zur Haustechnik aufzeigen.

Die audiovisuellen Block-schemas sind die eigentlichen Basis-Dokumente für eine ganz Reihe von darauf aufbauenden nachfolgenden Schritten. Die Verrohrungspläne, die Racklayouts, die Bodendosen und Anschluss-felder, die Kabelzugspläne, Elektrodefinitionen, das Software-Pflichtenheft und eine ganze Reihe
weiterer Unterlagen stützen sich auf die in den Blockschemas erarbeiteten Detaillösungen.

Links sehen Sie das Blockschema der RGBHV, HD-SDI, Component, und Synchronisations-Verkabelung einer grossen Teleteaching Anlage. Es ist eine ungeheuer anspruchsvolle Tätigkeit, die komplexen Zusammenhänge moderner audiovisueller Anlagen verständlich darzustellen.

Es ist keineswegs so, dass so ein Schema in einem Wurf entsteht. Vielmehr ist es ein langwieriger äusserst zeitintensiver Prozess, der sich durch die gesamte Projektlaufzeit zieht. Komplexe Anlagen erfordern durchaus mehrere Dutzend interner Revisionen, bis alles so detailliert festgelegt ist, dass keine Ungewissheiten und Fehler mehr darin enthalten sind.

Schema mit SD-Video und Audio-Quellen und den entsprechenden Destinationen.

Grosse Anlagen finden auch auf A0
Plänen keinen Platz mehr, es ist deshalb unumgänglich die gesamten Detailverkabelungen in mehrere grossformatige Pläne zu segmentieren. Es ist uns unbegreiflich, wie andere
simplen A3 Formaten die komplexen Sachverhalte zu bewältigen versuchen.

Sämtliche Geräte mit all Ihren Anschlussmöglichkeiten und Konfigurations-Details werden von uns schematisch erfasst . Diese sogenannten Geräteblöcke werden in der CAD-Datenbank für den weiteren Zugriff gespeichert.

Unsere internen Abläufe und Infrastrukturen haben wir in den letzten Jahren stetig verfeinert und optimiert, um ein Optimum an Effizienz zu erreichen.

Weiterhin verfügen wir über eine leistungsfähige IT-Umgebung, welche von unseren internen IT-Spezialisten betrieben wird. Sämtliche zentralen IT-Komponenten sind per Havarie-Systemen abgesichert, so dass es zu möglichst keinen Produktions-Ausfällen kommen sollte.

In eigentlich all unseren Anlagen ist die bidirektionale Audio- und Video-Kommunikation mit der Gegenstelle am Far-End ein ganz zentraler Schwerpunkt. Die lokalen Mikrofonsignale werden also einerseits über die Conferencing-Codecs übertragen und andererseits müssen die Referenten auch lokal sprachverstärkt werden. Um diesem audiotechnisch schwierigen Sachverhalt zu bewältigen setzen wir sogenannte Acoustic-Echo- Canceller-Systeme ein. Das sind spezialisierte Komponenten, deren Aufgabe es ist, das Signal des Far-Ends aus den lokalen Mikrofonen wieder herauszufiltern, um zu vermeiden, dass die Gegenstelle sich selbst als Echo zurück hört. Das Einmessen dieser Systeme erfordert ein ausgeprägt systematisches Vorgehen, um ein optimales Resultat zu erreichen. Unerfahrene Techniker verrennen sich heillos und scheitern letzt-endlich. Resultat sind dann Sprachverständlichkeits-Werte, welche absolut ungenügend sind und von den Benutzern natürlich auch umgehend beanstandet werden.

Erschwerenderweise ist das Resultat des lokalen Setups eigentlich nur am Far-End zu hören. Wir haben uns für diese Problematik eigene Mess- und
Testverfahren zugelegt, mit denen wir diesem Sachverhalt entsprechend begegnen können.

Anders als Audio- und Video-schnittstellen sind die Steuerungs-Interfaces der verschiedenen Geräte weit weniger standardisiert. Es gibt eine Unmenge von seriellen und vereinzelt auch noch paralellen Variationen. Jeder Hersteller kocht hier sein eigenes Süppchen und überlässt es Firmen wie uns, diese mit anderen Komponenten zu verbinden und in Gesamt-Systeme einzubetten.

Aber erst durch das Vernetzen der Geräte überhaupt, und das zentrale Zusammenführen der Bedienung auf einem einfach zu bedienenden Touchpanel werden moderne Audiovisions-Anlagen überhaupt nutzbar. Gäbe es diese Steuerungen nicht, müssten eine Vielzahl verschiedenster Techniker sich um die einzelnen audiovisuellen Disziplinen kümmern, ähnlich wie dies bei einer grossen temporären Eventveranstaltung der Fall ist.

Mithilfe der Steuerung und der
eigens erstellten und anwendungsspezifischen Software kann die Bedienung auch durch den Referenten selbst erfolgen. Ein Techniker oder gar mehrere sind per se also nicht notwendig, somit kann die vielleicht höhere Anfangsinvestition über einen gewissen Zeitraum durch die Ersparnis von Personalauwand amortisiert werden.

Im Gegensatz zu noch vor wenigen Jahren sind die in den Geräteracks festinstallierten Zuspielgeräte immer weniger wichtig geworden. Musste man vor gar nicht allzu-langer Zeit eine ganze Reihe von Bandformaten abspielbereit in die Anlage integrieren, so sind diese heute von den digitalen Trägern fast völlig verdrängt worden.

Um so wichtiger sind aber die Anschlussstellen für die mobilen Geräte in den Technikräumen und der Referentenzone geworden. Es sind längst nicht nur mehr Laptops, die die Kunden anschliessen möchten; angefangen beim IPod zum USB-Stick, vom Streaming-Encoder zum MP3 Recorder, vom Journalisten-Camcorder zum Video-Conference Codec, vom Voiceover IP Endgerät zum... you name it.

Wir nehmen diese Anforderungen an die Flexibilität sehr ernst und versuchen unsere Anlagen so kunden- und zukunftsorientiert wie möglich zu designen.


Wir gehören zu den Pionieren, was die Schaffung und konsequente Anwendung geordneter Erdungsprinzipien in audio-visuellen Anlagen betrifft. Unsere Anlagen sind generell brummfrei und verfügen über einen Signal-Rauschabstand, wie er auch in einem professionellen Tonstudio erwartet wird.

Weiterhin sind unsere Anlagen immun gegen Mobiltelefon-Störungen. Immer noch werden in vielen Sälen die Benutzer darauf hingewiesen, dass sie ihr Handy komplett abstellen müssen - nicht etwa, weil das Klingeln stören würde sondern weil selbst bei stummgeschaltetem Mobiltelefon die ganze Lautsprecheranlage
ein wildes Tüdütt-tüdütt-tüdütt-Geräusch ausstösst, sobald ein Handy eine Sendezelle sucht oder einen Anruf empfängt.

Wir sind der Meinung dass es unsere Aufgabe ist, diese Problematik auf technische Art und Weise zu lösen, und nicht durch
Kommunikationseinbussen für die Konferenz-Teilnehmer. Weiterhin möchten wir uns nicht anmassen z.B. einem Konzernleitungs-mitglied vorzuschreiben, dass er sein Handy auszuschalten hat. Unter Umständen ist das E-Mail, dass er auf sein Handy während der Veranstaltung erhält, weit wichtiger als die Sitzung selbst.

Generell messen wir der Elektroversorgung der audiovisuellen und beleuchtungs-technischen Anlagen eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Themenberiche rund um die Elektrotechnik sind absolut essentiell für das pannenfreie Funktionieren des Gesamtraumes und unterscheiden sich in der Ausführung erheblich vom üblicherweise Gewohnten. Wir stehen dem bauseitigen Elektro-planer kompetent zur Seite und erarbeiten mit ihm gemeinsam die Details für die Auslegung der speziellen Unterverteilung unter Berücksichtigung der elektro-magnetischen Verträglichkeit, eines sauberen Erdungs- und Überspannungs-Schutz-Konzeptes und der aktuellen Sicherheits-vorschriften.

Sollte die Bauherrschaft zusätzliche konzerninterne Elektrovorschriften
haben, nehmen wir diese auf und integrieren sie.

Ein ganz wichtiges Segment unserer Tätigkeit sind Konzernleitungs-Zimmer bzw. Executive Boardrooms und Verwaltungsrats-Säle. Selbst-redend, dass man es uns auch hier keineswegs einfach macht: einerseits soll die gesamte Technik betriebsbereit integriert sein, andererseits darf diese keineswegs dominant sein oder soll am besten überhaupt nicht zu sehen sein. Wir kennen Dutzende Möglichkeiten wie sich Monitore elegant versenkbar in Tische einbauen lassen, wir wissen was die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedensten Mikrofontypen sind, wir wissen was die elegantesten Varianten für AV-Anschlüsse am Tisch sind... jedes periphere Gerät, jede Kabel-führung, jede Mikrofon- und jede Monitorplazierung will genauestens geplant und vermasst sein, und auch der spätere Service an den Geräten muss möglich bleiben. Wir verfügen über grosse Erfahrung mit solch anspruchsvollen Tischen, welche sich übrigens preislich durchaus in der Region einer kleinen Eigentumswohnung bewegen können. Oft erstellen wir auch interne Prototypen der effektiven Geräteplazierungen um zu testen ob die Blickwinkel zum Monitor, der Sprechabstand zum Mikrofon oder die Erreichbarkeit der Anschlüsse ideal aufeinander abgestimmt sind und eine maximale Ergonomie gewährleiestet ist.

 

Wir sind jedoch alles andere als Schreibtischtäter. Jeder der schon mit Baustellen zu tun gehabt hat, weiss, dass trotz aller Planung und Vorbereitung bei weitem nicht alles rund läuft. Wir besuchen lieber einmal zu viel als zu wenig die Baustelle und lösen Probleme, wie sie auf jedem Bau auftauchen, im direkten Kontakt vor Ort. In schwierigeren Fällen müssen wir eventuell noch gleichentags umfassende Lösungs-Alternativen erarbeiten.
Da wir mit den fertigen Systemen erst zum Kunden können, wenn die Baustelle staubfrei ist, ist die
Schlussphase eines Projekts immer einem enormen Zeitdruck unterworfen. Deshalb ist es besonders wichtig, die vorlaufende
Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Wir prüfen die in unserem Auftrag erstellten Anlagen exzessiv in den Werkstätten der jeweiligen Unternehmer. De facto bauen wir mit teilweise fliegenden Kabeln zwischen den Racks, Projektoren, Displays, Lautsprechern etc. die gesamte Anlage auf und testen so die Anlage, wie wenn diese quasi schon fertig installiert wäre. Andere scheuen diesen Aufwand und lassen es aus Naivität oder Bequemlichkeit darauf ankommen, dass schon alles gut gehen wird - wir vertrauen erst mal gar nichts.

Im Einzelfall können ganz spezielle Mängel nämlich später in der installierten Anlage gar nicht mehr
lokalisiert werden, einfach weil alles zu weitläufig auseinander liegt und gewisse Zusammenhänge nicht mehr erkannt werden können. Wir haben bei Anlagen, für deren Sanierung wir nachträglich zugezogen wurden, schon oft erlebt dass fatale und grundlegende Mängel in den Betrieb der Anlage miteingeschleust wurden, und die Kunden mit
teils fadenscheinigen Argumentationen über Jahre abgespiesen wurden.

Ein grosser Teil der audiovisuellen Komponenten, wird typischerweise in 19-Zoll Racks montiert. Wir bestimmen unter elektro-magnetischen und ergonomischen Gesichtspunkten
frühzeitig, welches Gerät in welchem Rack zu installieren ist. Weiterhin müssen wir uns ganz genau überlegen, wie gross die zu führenden Kabelbünde sein werden und wie diese mechanisch robust und betriebssicher befestigt
werden können.

Moderne AV-Geräte produzieren teilweise eine Unmenge an Abwärme, einzelne Broadcast-Komponenten werden sogar so heiss, dass man diese kaum noch berühren kann. Der fachgerechten Kühlung und Klimatisierung der Racks muss somit besonderes Augenmerk geschenkt werden und es braucht Verständnis der Zusammenhänge, wie Wärme durch das Rack fliesst, wie Luft sich im Raum bewegt und wie die wechselseitige Beeinflussung ist. Wird dies vernachlässigt führt dies oft zu Fehlern in der Funktion, die teilweise auch nur extrem selten, vielleicht nur alle paar Wochen einmal auftreten können! Weiterhin könnten unter Umständen Geräte einen Hitzetod erleiden.

Für die finale Abnahme- und Inbetriebssetzungs-Phase der fertig installierten Anlage haben wir im Laufe der Jahre ein ganz spezielles, objektorientiertes System entwickelt. Dieses erlaubt es uns, die komplexen Zusammenhänge
der Gesamtanlage vorerst auszublenden und uns ganz gezielt von Detail zu Detail vorzuarbeiten, diese Details zu prüfen und zu protokollieren. Dies ist bei grösseren Anlagen eine tagelange Arbeit, für die wir mehrere Personen einsetzen. Wenn diese Phase abgeschlossen ist und sämtliche Detailmängel entsprechend bereinigt worden sind, dann erst beginnen wir mit den eigentlichen Inbetriebnahmen und Einmessungen. Das seriöse
Einmessen
der physikalisch mängelfreien Anlage sowie das korrekte Setup sämtlicher Parameter der Einzelgeräte
ist absolut essentiell, damit die Anlage zuverlässig und langzeitbetriebssicher betrieben werden kann.




Wir verfügen vermutlich über den grössten und aufwendigsten audiovisuellen Messgerätepark in der Schweiz, wenn nicht gar in Europa. Dies erlaubt uns, fundierte Entscheide zu treffen und nicht auf Mutmassungen angewiesen zu sein. Zu den Abnahmen, Inbetriebsetzungen und Einmessungen bringen wir stets unsere eigenen Messgeräte mit. Wir verlangen nicht dass der ausführende Unternehmer diese bereitstellen muss, wie dies oft in anderen Ausschreibungen verlangt wird.

Viele einzelne Komponenten testen und messen wir vor deren Einsatz in unseren Räumlichkeiten unter quasi Laborbedingungen, und mehr als einmal konnten wir so rechtzeitig feststellen, dass ein Gerät die Herstellerversprechen nicht erfüllt oder noch nicht fertig konstruiert ist, so dass wir auf ein anderes Produkt wechseln konnten, was der Bauherrschaft und dem Projekt insgesamt viele Unannehmlichkeiten ersparte.

 

 
Erst wenn wir 100%-ig sicher sind, dass die Anlagen mängelfrei funktionieren, beginnen wir mit den
Instruktionen und Übergaben an die Bauherrschaft bzw. die Nutzer. Diese Instruktionen werden
ausschliesslich durch uns durch-geführt und werden völlig kunden-spezifisch auf die jeweiligen Erfordernisse, Voraussetzungen und Vorkenntnisse der zu instruierenden Personen abgestimmt.

Wir bleiben auch nach Projekt-vollendung alleiniger Ansprech-partner für Nutzer und Bauherrschaft.

Wir können mit Sicherheit sagen dass unsere Anlage-Dokumenta-tionen die ausführlichsten und präzisesten der Branche sind. Die Unterlagen-Ordner werden in der Regel in zweifacher Ausführung abgegeben. Ein Exemplar bleibt für Servicefälle bei der Anlage, das zweite wird meist im Büro der technischen Nutzer für vorbereitende Abklärungen bzw. Offline Studium der Anlage genutzt. Vermehrt erstellen wir auf Kundenwunsch auch zusätzlich noch eine elektronische Dokumentation was den Zugriff via Firmennetzwerk natürlich entsprechend erleichtert.


Falls Ihre Personalressourcen für eine Anlass-Betreuung nicht ausreichen sollten oder Sie uns auch einfach nur zur Sicherheit zur Seite haben möchten, so stehen wir Ihnen jederzeit mit qualifiziertem Manpower zur Verfügung und betreuen Ihre Veranstaltungen oder helfen Ihnen bei wichtigen Vorabklärungen.

Selbstverständlich können wir auch Wartung, Unterhalt und den Support Ihrer Anlagen übernehmen. Wir bieten Ihnen ganz individuelle auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Wartungspakete an, von der periodischen Präventiv-Wartung bis zum 24/7 Paket.

 

 

     
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